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Freitag, 3. April 2015

Bericht 2. Halbjahr 2014


Als erstes muss ich sagen, dass wir echt begeistert sind, dass wir doch noch Leser haben. Wir hatten echt schon Angst, dass unseren Blog keiner mehr lesen will. Vielen lieben Dank dafür an Euch alle!

So nun zu unseren weiteren Taten in 2014: 

Juli 2014

Am 01.07.2014 haben wir eine Lkw-Ladung voll mit Mutterboden bekommen (28 t). Diesen Haufen haben wir zwei dann mit unserer Muskelkraft, 2 Schaufeln und zwei Schubkarren in unserem Garten verteilt. Wir haben immer wieder gezweifelt, ob wir das tatsächlich schaffen. Aber am Abend war der riesen Haufen dann tatsächlich weg und wir beide waren fix und fertig. 

1. Lieferung
seitlicher Bereich
die Hälfte ist geschafft

fertig!
Wir hatten diesen Zeitdruck, weil bereits am nächsten Tag der zweite Lkw mit der nächsten Lieferung Mutterboden (wieder 28 t) anrücken sollte. Auch diesen Haufen haben wir dann wieder zu zweit verteilt, obwohl wir unseren vierten Hochzeitstag hatten. Hierbei haben wir uns allerdings etwas mehr Zeit gelassen.

und weiter geht´s
das reicht für Tag 2
Bis zum Abend hatten wir zwar schon den größten Teil geschafft, aber den rest haben wir dann am nächsten Tag verteilt. Ein bischen Mutterboden fehlt uns vorne in der Mitte immer noch. 

An Tag 3
Insgesamt haben wir beide also 56 t Mutterboden an 3 Tagen verteilt. Eine Lieferung hat uns ca. 400,00 €  gekostet.
Zwischendurch haben wir noch die Lampen für unsere Gartenbeleuchtung geliefert bekommen. Diese hatten wir im Internet bei Lichtkaufhaus bestellt. 

Lampe für den Gehweg
Lampe für die Holzterrasse
Am 04.07. kam unsere Lieferung mit den Pflastersteinen. 



Wir haben uns für Schaumburger Rustikal in anthrazit entschieden. Diese sind gerumpet und wurden lose geliefert und abgekippt. Wir finden, dass diese ganz gut zu unserem Klinker passen. Zum einen von der Farbe her (roter Pflaster hätte nicht gepasst) und zum anderen finden wir das gerumpelte ganz schön, da unser Klinker auch nicht so gerade ist. 

Zwischendurch haben wir im Bereich des Küchenfensters weiter geklinkert. 


Hier sind wir mal wieder abgesoffen
Am 09.07. haben wir dann mit den Pflasterarbeiten im Terrassenbereich begonnen. Wir haben uns dafür entschieden, die Steine in erdfeuchten Beton zu setzen. So brauchen wir keine Randbefestigung. Da wir beide vorher noch nie gepflastert hatten, mussten wir auch hier erst einmal den Dreh rausbekommen. Aber dann war es eigentlich ganz einfach. Beim Verlegen haben wir uns für diese Verlegvarianteariante  entschieden:
Quelle: http://www.beton-hartmann.de/de/produkte/kreativpflaster/altstadtpflaster-gerumpelt.html
Probe legen
hier war der Beton noch sehr feucht
die ersten Steine liegen

einige Tage später
Auch in den nächsten Tagen haben wir uns immer wieder der Pflasterarbeit gewidmet. Denn der Plan war, dass wir zu meinem Geburtstaga am 25.7. draußen sitzen können. Leider hat uns da das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat den ganzen Tag ununerbrochen geregnet. So ein bescheidenes Wetter hatte ich zu meinem Geburtstag glaube ich noch nie. 


Zum Glück hatten wir vorher noch das letzte Stück im Wohnzimmer tapeziert (Kaminbereich). Und ein neues Sofa gab es auch noch. Das alte sollte sowieso irgendwann entsorgt werden, weil es einfach nicht mehr schön aussah. Außerdem war es für unser Wohnzimmer viel zu groß. Wir haben das alte Sofa erst einmal an die Seite gestellt.

tapezieren
das neue Sofa
Nach meinem Geburtstag haben wir dann im Bereich der Küchentür weiter geklinkert und wir haben damit begonnen den Weg vom hinteren Teil des Gartens in den vorderen Teil zu pflastern. 



August 2014

Am 1.8. wurde unser Bordstein abgesenkt. Nun können wir auch endlich richtig mit dem Auto auf unser Grundstück fahren. 



Bereits einen Monat nach Verfahren des Mutterbodens sah es bei uns im Vorgarten so aus: 
schön grün :(
Im Garten haben wir einen kleinen Untermieter entdeckt: 


Und die ersten Blumen blühen: 



































Mitte August haben wir das Wohnzimmer weiter in Angriff genommen. Wir haben die Wohnzimmermöbel richtig hingestellt und ich konnte endlich das Wohnzimmer einrichten und die Umzugskartons ausräumen. Auch der Kamin wurde an seinen vorgesehenen Platz gestellt. Dadurch, dass jetzt auch endlich der Wohnzimmerschrank vom Flur verschwunden ist, haben wir erst einmal gemerkt wie groß unser Flur eigentlich ist. 

vorher
nachher
Das alte Sofa haben wir jetzt im Gäste-/Arbeitszimmer stehen. Da das Sofa wirklich sehr groß ist, mussten wir die Möbel etwas umstellen. Mein altes Jugendsofa, welches hier vorher stand, haben wir zunächst ins Schlafzimmer gestellt. 


Der Küchenbereich wurde fertig geklinkert und so konnte ich auch endlich meine Terrasse ein wenig dekorieren. 





Ende August war dann auch endlich die Gartenseite fertig geklinkert. Was für ein Anblick...herlich!

vorher
nachher
September 2014

Anfang September ging es mit den Klinkerarbeiten auf der Wetterseite weiter. Diese wollten wir auf jeden Fall vorm Winter noch fertig haben. 


Auch die Pflasterarbeiten sind weiter vorangeschritten, so dass wir uns der Haustür nun näherten. 


Weiter ging es mit dem Weg von der Haustür zur Straße. Hier haben wir auch gleich mal unsere Lampe probegestellt. 


Die kleine Holzeule habe ich von meinem Papa geschenkt bekommen. Total niedlich!

Herbstdeko
Dann haben wir uns noch Gedanken darüber gemacht, wie wir die Traufkässten verkleiden wollen. Und dann das entsprechende Material bestellt. Denn auch diese sollten unbedingt noch vor dem Winter zu gemacht werden. Im Terrassebereich hatten sich im Sommer nämlich schon ein paar Bienen und Hummeln in der Dämmwolle eingenistet. 

helles Holz
dunkles Holz

















Oktober 2014

Anfang Oktober war es dann endlich geschafft: Die Wetterseite war fertig geklinkert! Da wirkt das Haus gleich wieder ganz anders. 


Das Holz für die Traufkästen wurde geliefert und ich habe gleich damit begonnen dieses zu streichen. Wir haben uns hier für einen Anthrazitton entschieden, passend zum Dach. 


Im Oktober kam dann auch endlich unser Rauchanschlussrohr für den Kamin. Hier mussten wir nämlich ein neues in Auftrag geben, weil das ursprüngliche zu unserem Ärger nicht gepasst hatte. 


Leider stellte sich heraus, dass auch dieses wieder nicht passte. Wir waren echt bedient. Doch nach telefonischer Rücksprache mit dem Kaminhersteller sagte man uns, dass dieses schon passend wäre. Wir haben uns daraufhin mit einem Freund in Verbindung gesetzt, der davon Ahnung hat. 

Zum Ende der Pflanzensaisson sind wir in die umliegenden Baumärkte gefahren, um noch ein paar Schnäppchen zu schlagen. Wir haben unter anderem einen Birnen- und einen Apfelbaum gekauft. Wir haben uns für die Sorten Boskop und Williams Christ entschieden. 


















Im Bereich der Garage haben wir die von uns ausgesuchte Fugenfarbe getestet. Wir finden sie passt super zum Klinker. 


Als nächstes ging es an die Traufkästen, hierfür haben wir uns wieder eine Woche Urlaub genommen. Wir haben zunächst damit begonnen die Unterkonstruktion für die Traufkästen zu bauen. 



Am nächsten Tag wurden die gestrichenen Profilbretter angebracht und die Spots eingebaut. Auch diese haben wir online gekauft. 


Als wir gegen Abend fertig waren, haben wir die Beleuchtung getestet. Auch dieses Bild war wieder wunderschön. 


Am Tag danach haben wir noch die Seiten dicht gemacht.


Weiter ging es dann auf der vorderen Seite des Hauses. Auch hier wieder das selbe Spiel: zunächst die Unterkonstruktion, anschließend die Profilbretter und Spots anbringen. Und am Abend die Beleuchtung testen: 



Am 20.10. wurde unser Garagentor eingebaut (Hersteller: Hörmann). Leider war ich dabei nicht anwesend, so dass ich keine Fotos machen konnte. 

Am morgen sah es noch so aus: 

ohne Tor
 und am Abend dann bereits so: 


mit Tor
Endlich ist die Garage auch dicht! Wieder ein Punkt geschafft.

Mit dem Anhänger meines Vaters haben die Männer 1 Schüttraummeter Holz vom örtlichen Brennstoffhandel besorgt. Dieses haben wir zunächst auf der Terrasse gelagert, weil wir noch nicht genau wussten, wo unser Holzlager später mal entstehen soll.


Bei bonprix haben wir uns Gardienen für Schlafzimmer, Bad und Gäste-/Arbeitszimmer bestellt. Gardienenstangen haben wir uns im Baumarkt besorgt. 

Bad
Schlafzimmer
Gäste-/Arbeitszimmer
Lang, lang ist es her und man mag es nich glauben, doch am 27.10. wurde  tatsächlich unser Kamin das erste Mal in Betrieb genommen!!
Da das Rauchanschlussroh ja immer noch nicht auf anhieb passte, haben wir uns Rat bei unserem fachkundigen Freund gesucht. Dieser hat dann das Rohr etwas gekürzt. Leider mussten auch die Wasseranschlüsse vom Kamin wieder gelöst werden, um etwas mehr Spielraum zu haben. Mit geballter Manneskraft konnte dann das Rauchanschlussrohr endlich angebracht werden. Anschließend wurden die Wasseranschlüsse wieder befestigt. Nun war er endlich da der große Moment: 
das erste Feuer
Ende Oktober hatten wir dann auch den Weg von der Straße zur Haustür fertig gepflastert. 

 Dezember 2014

Am 06.12. ging es morgens um 9 Uhr in den Wald zur Holzauktion. Dieses ist eine richige Auktion. Der Förster nennt einen Startpreis und dann kann munter drauf los geboten werden. Wer das höchste Gebot abgibt bekommt den Zuschlag. Nachdem wir stundenlang durch den Wald gelaufen sind, haben wir diese Prachtexemplare ersteigern können: 


















Am Nachmittag stand dann der Blower Door Test an. Mein Mann konnte schon Tage vorher nicht richtig schlafen, weil er Angst hatte, dass wir etwas falsch gemacht hätten und den Test nicht bestehen würden.  


Doch die Aufregung war ganz umsonst, denn wir haben ihn mit bravour bestanden!
Für unser Kfw 70 Haus hätten wir einen Soll-Wert von 3,0 erreichen müssen. Und wir haben tatsächlich einen Wert von 0,9 erreicht. 

Zum Vergleich: ein Passivhaus muss einen Wert von 0,6 haben; ein Haus mit einer Lüftungsanlage muss einen Wert von 1,5 haben.

Wir sind auch noch einmal mit einer Wärmebildcamera durchs Haus gegangen. Auch hier konnte man sehen, dass wir gute Arbeit geleistet haben.

Leider gab es diesbezüglich wieder Missverständnise mit dem Architektenbüro. Die Bank hatte uns nämlich angeschrieben und bat um Bestätigung, dass sämtliche Baumaßnahmen durchgeführt wurden, um den Kfw 70 Standard zu erreichen. Als mein Mann bei dem Architektenbüro nachfragte, sagte man ihm, dass dieses nicht nötig wäre. Daraufhin rief mein Mann bei der finanzierenden Bank an. Diese wiederum teilte ihm mit, dass es sehr wohl notwendig sei und unser Architekt diese Notwendigkeit auch auf einem früheren Formular bestätigt hatte. Im Büro des Architekten sagte man uns, dass man den Blower Door Test durchführen könne, zur Zeit aber keiner Kapazitäten hätte. Leider drängte die Sache bei uns, denn die Bank wollte bis Ende des Jahres die Unterlagen haben.


Wir haben daraufhin im Internet nach einem Ingenieur gesucht und sind auch fündig geworden. Wir haben uns für die Firma Gutachten Harms entschieden. Mein Mann rief bei Herrn Harms an und fragte ihn, ob es möglich wäre noch dieses Jahr einen Blower Door Test durchzuführen. Zum Glück hatte  Herr Harms auch Zeit und war Anfang Dezember sowieso in unserer Gegend unterwegs. Perfekt! Wir waren mit Herrn Harms sehr zufrieden. Er war nett und hat uns alle Fragen höflich beantwortet. Wir können ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.

Mitte Dezember haben wir dann auch endlich! unsere Duschtrennwand bekommen und eingebaut. 


Hier noch einmal ein paar Ansichten von unserem Haus ohne Gerüst: 




Jetzt fehlt nur noch die zweite Giebelseite. Diese hatten wir zwar noch begonnen, doch leider wurden die Temperaturen dann zu niedrig, so dass wir diese nicht mehr fertigstellen konnten.

Kurz vor Weihnachten haben wir uns dann noch dazu entschieden unser Wohn- und Esszimmer umzubauen. Das Highbord, welches vorher im Wohnzimmer (auf dem Bild rechts) stand, haben wir jetzt ins Esszimmer gestellt und den großen Schrank, der vorher im Esszimmer stand, haben wir jetzt ins Wohnzimmer gestellt. Eigentlich gehören die Möbel, so wie sie jetzt im Wohnzimmer stehen, auch zusammen. 



Zu Weihnachten gab es natürlich auch einen Weihnachtsbaum:


Und an Heiligabend haben wir es uns nach einem guten Essen Abends mit einem Glas Rotwein bei Kaminfeuer auf dem Sofa gemütlich gemacht.

 

Ende 2014


















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