Seiten

Sonntag, 24. März 2013

warten auf den Startschuss

So wirklich viel Neues gibt es leider noch nicht. 

Wir haben letzte Woche noch einmal Post vom Bauamt bekommen. Der SB, Herr U., benötigte von uns noch weitere Unterlagen, nämlich 

  • begründeter Antrag auf Abweichungen von den bauordnungsrechtlichen Anforderungen nach Vordruck
  • Einverständniserklärung des Nachbarn.

Gut mit der Nachberzustimmung konnten wir was anfangen, mit dem Antrag wussten wir noch so recht, was man da von uns wollte. 

Wir haben daraufhin bei unserem Architekten angerufen. Dieser meinte, das wäre totaler schwachsinn. Wir bräuchten keine Nachbarzustimmung. Wir sollten ihm die Unterlagen aber mal zeigen. Dies passte sich ganz gut, denn am Samstag, den 16.03. fanden in Rotenburg (Wümme) die Ytong Bauherrentage statt und dort hat unser Architekt einen Vortrag gehalten. Er hat sich die Unterlagen kopiert und wollte am Montag mit Herrn U. telefonieren. 

Ergebnis: 
Das Bauamt benötigt die Nachbarzustimmung, weil wir hinter der Garage, welche direkt am Haus angebaut wird, ein abgeschlossener Abstellraum ist. So wird dieser als hauszugehörig angesehen und damit steht nicht die Garage auf der Grenze, sondern unser Haus. Was macht man da? Man ändert einfach die Pläne. Jetzt ist der Abstellraum nur noch durch eine halb durchgezogene Wand von der Garage getrennt. Zack - Problem gelöst. Wir die neuen Pläne bekommen und Andreas am Donnerstag ab zu Hr. U., um diese dort direkt abzugeben. Bei dem Gespräch hat sich herausgestellt, dass Hr. U. doch ein sehr netter Mensch ist und nicht, wie Anfangs angenommen, uns was böses will. Andreas wollte dann natürlich auch wissen wann wir mit der Baugenehmigung rechnen können. Hr. U. meinte, dass wir diese wohl nächste oder übernächste Woche bekommen können. *Freu* 

Das wäre echt super, wenn es jetzt doch so schnell geht. Dann muss nur noch das Wetter mitspielen und dann könnten wir bald starten. 

Nochmal zu den Bauherrentagen: 
Diese waren sehr interessant. Der theoretische Teil für uns zwar nicht so, weil wir ja vieles schon wussten und uns ja auch schon für Ytong entschieden haben. Dieser Teil war eher für Unentschlossene interessant. Dafür war der praktische Teil wesentlich interessanter. Hier hat der Vorführmeister ein wenig erzählt, was man alles so benötigt und was man mit Ytong alles so machen kann und dann auch ein paar Steine gelegt. Im Anschluss durften wir dann auch selber ans Werk. So hat man schon einmal eine erste Kontaktaufnahme mit dem Baustoff gehabt. Jetzt kribbelt es einen natürlich noch mehr in den Händen. 

Noch etwas erfreuliches: Ich habe am Freitag im Büro die Eigentumsumschreibung beantragt. Jetzt gehört das Grundstück bald uns!

Ansonsten flattern hier so nach und nach die ganzen Angebote rein und müssen von uns gesichtet werden.

Bezüglich der Kreissparkasse haben wir jetzt einen Anwalt eingeschaltet. Da die Kreissparkasse jetzt doch tatsächlich behauptet, der Kontakt zwischen uns und dem Verkäufer wäre durch sie zustande gekommen, weil sie uns den Namen usw. genannt hat. Dies ist natürlich totaler schwachsinn. Da wir den Namen und die Tel.Nr. ja durch unsere Freundin bekommen haben. Mal gucken was aus der Sache wird. 


Mittwoch, 13. März 2013

Kaufrausch

Zur (Urlaubs-) Wochenmitte ein kleines Update:

Auf unserer Guck-Tour waren wir bereits ein klein wenig erfolgreich. So haben wir uns einen Kamin gekauft


und unsere Küche haben wir auch bereits ausgesucht

Blick von der Terrassentür aus
Blick vom Esszimmer aus

Wir haben uns für die Farben Nussbaum und Magnolie entschieden. 

Für Klinker und Dachziegel holen wir uns ein paar Angebote ein. Wir haben uns für anthrazit farbende Ziegel entschieden. Bezüglich der Farbe der Klinker sind wir uns noch nicht so ganz sicher. 

Wir waren die Woche in einigen Baumärkten und Fachmärkten und haben uns eine Vielzahl von Fliesen angeschaut. Die Entscheidung fällt einem da wirklich nicht leicht. Eine grobe Vorstellung haben wir aber schon. 

Am Freitag haben wir noch einen Termin bezüglich Fenster und Türen. 

Und so soll unsere Hasenhöhle aussehen:

Außenansichten 
Erdgeschoss
Dachgeschoss

Und so verloren sieht unser Haus auf unserem Grundstück aus:





Sonntag, 10. März 2013

Es geht voran...


...zwar in kleinen Schritten, aber immerhin. 

Aber der Reihe nach:

1. Bauanzeige
Am 25.02. haben wir von unserem Architekten die Unterlagen für die Bauanzeige und den Entwässerungsantrag zugeschickt bekommen. Dabei handelt es sich um eine ganze Menge Unterlagen, die alle unterschrieben werden wollten. Wir haben die Unterlagen am nächten Tag persönlich in den jeweiligen Stellen abgegeben.  Herr B. von der Gemeinde Hohenhameln teilte uns mit, dass wir in einer Woche schon eine Antwort bekämen. 

Eine Antwort haben wir dann diese Woche auch bekommen, aber leider keine gute. Da es sich bei der Lage unseres Grundstücks um ein Mischgebiet  (Wohn- und Industriegebiet) handelt, benötigen wir statt einer Bauanzeige gem. § 62 NBauO eine Bauanzeige gem. § 63 NBauO. Dieses Verfahren kann bis zu einem Monat oder länger dauern. Also haben wir von unserem Architekten die neuen Unterlagen zugeschickt bekommen, mussten wieder alles untesrschreiben und dann hat Andreas die Unterlagen am Donnerstag bei Herrn B. in der Gemeinde abgegeben bzw. ausgetauscht. Wir hoffen nun, dass alle Unterlagen vorhanden sind, denn wenn noch Unterlagen fehlen, werden diese angefordert und unser Antrag wird dann erst einmal an die Seite gelegt und dann kann es dauern bis wir eine Genehmigung bekommen. Dies hat uns Hr. U. vom Bauamt Peine mitgeteilt.


2. Ärger mit der KSK
Dann erreichte uns vorletzte Woche ein Schreiben der Kreissparkasse Peine. Diese hat der Verkäufer mit der Vermarktung des Grundstücks beauftragt. Wir hatten ganz am Anfang auch einmal Kontakt mit dieser, haben aber auch privat mit dem Verkäufer verhandelt, da es sich um den Onkel einer Freundin handelt. Nun will die KSK von uns gute 5.000,00 € haben und vom Verkäufer wohl auch nochmal gute 2.000,00 €. Wir sind fast vom Glauben abgefallen. Auch der Verkäufer ist total verärgert, da sich die Bank nie um irgendwas gekümmert hat, geschweige denn den Kaufvertrag in Auftrag gegeben hat oder wir dort etwas unterschrieben haben. Natürlich ist der zuständige Sachbearbeiter (Hr. G.) bisher nicht erreichbar gewesen.Wir empfinden dieses als eine große Schweinerei. Der Verkäufer hat uns mitgeteilt, dass in seinem Vertrag ein Zusatz steht, dass, wenn dieser privat verkauft, nur Telefonkosten und die Kosten des Exposes zu zahlen sind. 
Wir wären ja auch bereit der Bank Geld zu zahlen, da wir ja nunmal Kontakt hatten (1-2 Telefonate) und das Expose auch angefordert haben. Aber dafür bezahl ich doch keine 5.000,00 €. Die spinnen ja wohl. 
Wir hoffen jetzt, dass wir bzw. der Verkäufer Hr. G. nächste Woche erreichen und sind gespannt, was dabei herauskommt. Sollte das Gespräch nicht zu unserer Zufriedenheit verlaufen, werden wir anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen (bin ja an der Quelle). Auch der Verkäufer hat dies bereits angekündigt.  


3. Grunderwerbsteuer
Am Mittwoch haben wir dann noch Post vom Finanzamt Peine bekommen. Die Grunderwerbsteuer ist fällig. Diese haben wir natürlich sofort überwiesen.
4. Kaufpreis
Wir können/dürfen jetzt den Kaufpreis zahlen. Da ich ja auf der Arbeit direkt an der Quelle sitze, habe ich es gleich erfahren. Das Amtsgericht Peine hat die Auflassungsvormerkung eingetragen und auch die Grundschuld. Damit liegen jetzt alle Fälligkeitsvoraussetzungen vor (Auflassungsvormerkung, Vorkaufsrechtsverzichtserklärung der Gemeinde Hohenhameln, Eintragung der Grundschuld, Löschungsunterlagen der Kreissparkasse Peine). 
Wir haben die ING DiBa am Freitag gleich zur Zahlung des Kaufpreises angewiesen. Das Amtsgericht hat auch eine Rechnung mitgeschickt, auch diese ist bereits gezahlt. Jetzt fehlt nur noch die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt und dann kann auch die Eigentumsumschreibung beantragt werden. 

5. Einheitswert
Gestern gab es weitere Post vom Finanzamt Peine und zwar der Einheitswertbescheid für unser Grundstück und der Grundsteuermessbescheid.

6. Netzanschluss
Bei E.ON haben wir um Übersendung eines Angebotes zum Netzanschluss gebeten. Auch diese Unterlagen haben wir bereits erhalten. 

7.Bordsteinabsenkung
Wir haben festgestellt, dass wir gar keine Grundstückseinfahrt haben. Wir haben zwar auch keinen richtigen Fußweg vor dem Grundstück, aber so ein bischen was wie ein Fußweg ist da schon. Andreas hat dann mit Hr. B. von der Gemeinde gesprochen und dieser hat uns einen Antrag zur Errichtung einer Grundstückseinfahrt zugeschickt. Diesen wollen wir aber erst einreichen, wenn wir die Baugenehmigung haben. 

8. Urlaub
Andreas und ich haben die kommende Woche Urlaub (Resturlaub). Diesen nutzen wir, um uns schon einmal ein paar Sachen (Klinker, Ziegel, Fliesen, Kamin, Fenter, Türen, Werkzeug) anzusehen. Wir haben uns also viel vorgenommen für die Woche. Auch wollen wir uns ein kleines Gartenhäuschen kaufen. Wir haben erst überlegt, ob wir uns einen  Bauwegen kaufen oder mieten oder einen Container. Doch das ist alles verschenktes Geld und ob man den Bauwagen später wieder los wird ist auch fraglich. Und da wir später evtl. sowieso einmal ein Gartenhäuschen haben wollen, warum dann nicht gleich kaufen. Darin können wir ja unser Werkzeug etc. auch lagern. 

9. Bauherrentage
Am Samstag, den 16.03. fahren wir nach Rotenburg (Wümme) ins Ytong-Werk zu den Bauherrentagen. Diese bietet Ytong zukünftigen Bauherren an. Dort kann man sich viele nützliche Sachen anhören und auch schon einmal Probebauen. Dies wird bestimmt sehr interessant.