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Sonntag, 10. März 2013

Es geht voran...


...zwar in kleinen Schritten, aber immerhin. 

Aber der Reihe nach:

1. Bauanzeige
Am 25.02. haben wir von unserem Architekten die Unterlagen für die Bauanzeige und den Entwässerungsantrag zugeschickt bekommen. Dabei handelt es sich um eine ganze Menge Unterlagen, die alle unterschrieben werden wollten. Wir haben die Unterlagen am nächten Tag persönlich in den jeweiligen Stellen abgegeben.  Herr B. von der Gemeinde Hohenhameln teilte uns mit, dass wir in einer Woche schon eine Antwort bekämen. 

Eine Antwort haben wir dann diese Woche auch bekommen, aber leider keine gute. Da es sich bei der Lage unseres Grundstücks um ein Mischgebiet  (Wohn- und Industriegebiet) handelt, benötigen wir statt einer Bauanzeige gem. § 62 NBauO eine Bauanzeige gem. § 63 NBauO. Dieses Verfahren kann bis zu einem Monat oder länger dauern. Also haben wir von unserem Architekten die neuen Unterlagen zugeschickt bekommen, mussten wieder alles untesrschreiben und dann hat Andreas die Unterlagen am Donnerstag bei Herrn B. in der Gemeinde abgegeben bzw. ausgetauscht. Wir hoffen nun, dass alle Unterlagen vorhanden sind, denn wenn noch Unterlagen fehlen, werden diese angefordert und unser Antrag wird dann erst einmal an die Seite gelegt und dann kann es dauern bis wir eine Genehmigung bekommen. Dies hat uns Hr. U. vom Bauamt Peine mitgeteilt.


2. Ärger mit der KSK
Dann erreichte uns vorletzte Woche ein Schreiben der Kreissparkasse Peine. Diese hat der Verkäufer mit der Vermarktung des Grundstücks beauftragt. Wir hatten ganz am Anfang auch einmal Kontakt mit dieser, haben aber auch privat mit dem Verkäufer verhandelt, da es sich um den Onkel einer Freundin handelt. Nun will die KSK von uns gute 5.000,00 € haben und vom Verkäufer wohl auch nochmal gute 2.000,00 €. Wir sind fast vom Glauben abgefallen. Auch der Verkäufer ist total verärgert, da sich die Bank nie um irgendwas gekümmert hat, geschweige denn den Kaufvertrag in Auftrag gegeben hat oder wir dort etwas unterschrieben haben. Natürlich ist der zuständige Sachbearbeiter (Hr. G.) bisher nicht erreichbar gewesen.Wir empfinden dieses als eine große Schweinerei. Der Verkäufer hat uns mitgeteilt, dass in seinem Vertrag ein Zusatz steht, dass, wenn dieser privat verkauft, nur Telefonkosten und die Kosten des Exposes zu zahlen sind. 
Wir wären ja auch bereit der Bank Geld zu zahlen, da wir ja nunmal Kontakt hatten (1-2 Telefonate) und das Expose auch angefordert haben. Aber dafür bezahl ich doch keine 5.000,00 €. Die spinnen ja wohl. 
Wir hoffen jetzt, dass wir bzw. der Verkäufer Hr. G. nächste Woche erreichen und sind gespannt, was dabei herauskommt. Sollte das Gespräch nicht zu unserer Zufriedenheit verlaufen, werden wir anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen (bin ja an der Quelle). Auch der Verkäufer hat dies bereits angekündigt.  


3. Grunderwerbsteuer
Am Mittwoch haben wir dann noch Post vom Finanzamt Peine bekommen. Die Grunderwerbsteuer ist fällig. Diese haben wir natürlich sofort überwiesen.
4. Kaufpreis
Wir können/dürfen jetzt den Kaufpreis zahlen. Da ich ja auf der Arbeit direkt an der Quelle sitze, habe ich es gleich erfahren. Das Amtsgericht Peine hat die Auflassungsvormerkung eingetragen und auch die Grundschuld. Damit liegen jetzt alle Fälligkeitsvoraussetzungen vor (Auflassungsvormerkung, Vorkaufsrechtsverzichtserklärung der Gemeinde Hohenhameln, Eintragung der Grundschuld, Löschungsunterlagen der Kreissparkasse Peine). 
Wir haben die ING DiBa am Freitag gleich zur Zahlung des Kaufpreises angewiesen. Das Amtsgericht hat auch eine Rechnung mitgeschickt, auch diese ist bereits gezahlt. Jetzt fehlt nur noch die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt und dann kann auch die Eigentumsumschreibung beantragt werden. 

5. Einheitswert
Gestern gab es weitere Post vom Finanzamt Peine und zwar der Einheitswertbescheid für unser Grundstück und der Grundsteuermessbescheid.

6. Netzanschluss
Bei E.ON haben wir um Übersendung eines Angebotes zum Netzanschluss gebeten. Auch diese Unterlagen haben wir bereits erhalten. 

7.Bordsteinabsenkung
Wir haben festgestellt, dass wir gar keine Grundstückseinfahrt haben. Wir haben zwar auch keinen richtigen Fußweg vor dem Grundstück, aber so ein bischen was wie ein Fußweg ist da schon. Andreas hat dann mit Hr. B. von der Gemeinde gesprochen und dieser hat uns einen Antrag zur Errichtung einer Grundstückseinfahrt zugeschickt. Diesen wollen wir aber erst einreichen, wenn wir die Baugenehmigung haben. 

8. Urlaub
Andreas und ich haben die kommende Woche Urlaub (Resturlaub). Diesen nutzen wir, um uns schon einmal ein paar Sachen (Klinker, Ziegel, Fliesen, Kamin, Fenter, Türen, Werkzeug) anzusehen. Wir haben uns also viel vorgenommen für die Woche. Auch wollen wir uns ein kleines Gartenhäuschen kaufen. Wir haben erst überlegt, ob wir uns einen  Bauwegen kaufen oder mieten oder einen Container. Doch das ist alles verschenktes Geld und ob man den Bauwagen später wieder los wird ist auch fraglich. Und da wir später evtl. sowieso einmal ein Gartenhäuschen haben wollen, warum dann nicht gleich kaufen. Darin können wir ja unser Werkzeug etc. auch lagern. 

9. Bauherrentage
Am Samstag, den 16.03. fahren wir nach Rotenburg (Wümme) ins Ytong-Werk zu den Bauherrentagen. Diese bietet Ytong zukünftigen Bauherren an. Dort kann man sich viele nützliche Sachen anhören und auch schon einmal Probebauen. Dies wird bestimmt sehr interessant.